Die wichtigsten Inhalte der Ausstellung als Download Rückmeldungen der AusstellungsbesucherInnen Anregungen für mehr Zivilcourage Nicht wegschauen, sondern aktiv werden! Weiterführende Links

NEIN ZU AUSGRENZUNG UND FREMDENFEINDLICHKEIT!
 
Das Projekt ALLTAG-RASSISMUS verfolgt das Ziel, Mechanismen von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit in Österreich zu enttarnen und Mitmenschen zu mehr Zivilcourage zu animieren. Hauptbestandteil ist eine Fotoausstellung, in der die Betrachter_innen mit Auswüchsen von Rassismus und Betätigungen in nationalsozialistischem Sinne konfrontiert werden.
Die Ausstellung mit zugehörigem Workshop wird empfohlen
ab 13 Jahren - insbesondere für Gruppen wie z.B. Schulklassen, Jugendgruppen im Rahmen der Offenen Jugendarbeit, verschiedene Erwachsenengruppen.

Die Idee eine Ausstellung zu gestalten wurde mit Jugendlichen in Mauthausen während der Nachbesprechung eines Besuches des ehemaligen Vernichtungslagers entwickelt. Das Ziel war und ist es, die massiv verstörenden Eindrücke der NS-Zeit im Gedächtnis zu behalten und ihnen Zeichen heutiger Ausgrenzung gegenüberzustellen - getreu der Prämisse:
"WEHRET DEN ANFÄNGEN!"

Seit Anfang 2008 haben Jugendliche Spuren von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit fotografiert und im Laufe der Aufarbeitung immer wieder Impulse gesetzt, welche Inhalte mit einfließen müssen, um möglichst alle für sie relevanten Aspekte der Thematik abzubilden (z.B. verhetzende Musik, Symbolik & Kleidungscodes).
Einige Ausstellungsstücke sind sehr provokant und wirken verstörend. Sie sollen stören, aufrütteln und Widerstand wecken.
Die Betrachter_innen werden mit unkommentierten Fakten und folgenden Fragestellungen konfrontiert:

Jugendeinrichtungen in ganz Österreich haben die Möglichkeit die Ausstellung zu beziehen und können sie sehr gerne für ihre Region adaptieren und damit weiter entwickeln, indem sie „ihre Jugendlichen“ dazu auffordern, Bildmaterial und Ideen beizusteuern. Die Ausstellung wird stetig erweitert und aktualisiert.

Wir alle sind immer wieder mit verschiedenen Formen des so genannten „Alltagsrassismus“ konfrontiert - meist durch abwertende Sprache, oder auch im öffentlichen Raum in Form von Schriftzügen an Wänden, Parkbänken u.ä.  Abwertendes und ausgrenzendes Denken und Verhalten frisst sich offensichtlich durch alle Gesellschaftsschichten und wird von manchen Jugendlichen unbedacht übernommen. Da wir aus der Geschichte gelernt haben, wissen wir: Das darf nicht so bleiben!

Äußerungen, wie sie in der Ausstellung „ALLTAG-RASSISMUS - JUGEND ≠ FREMDENFEINDLICH“ gezeigt werden sind absolut nicht zu tolerieren!

Hier auch eine umfangreichere Projektbeschreibung als PDF-Dokument