ALLTAG RASSISMUS – JUGEND ≠ FREMDENFEINDLICH

 

ALLTAG-RASSISMUS ist Einladung und Aufruf zu mehr Zivilcourage!

Eine interaktive Wanderausstellung, die unter großer Beteiligung Jugendlicher erstellt wurde und ständig partizipativ aktualisiert wird.

Die Teilnahme an einem Workshop zur Ausstellung wird empfohlen ab 13 Jahren - insbesondere für Jugendgruppen oder Schulklassen. Geeignete Orte für die Wanderausstellung sind z.B. Schulen, Jugendzentren, öffentliche Gebäude etc.
Der Umfang der Ausstellung kann den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

Kooperationsparter_innen, die unser Workshopangebot „ALLTAG-RASSISMUS“ buchen, setzen ein aktives Zeichen gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit und damit offensiv eine Intervention durch Information.
Die Teilnahme an unserem Programm hilft Mechanismen von Ausgrenzung und auch struktureller Gewalt zu durchschauen und soll den Willen und den Mut zu Zivilcourage wecken.
Interessierte Lehrer_innen, Jugendleiter_innen o.ä. erhalten von uns Materialien zum Vertiefen der Themen mit ihren Schützlingen.

Ein ca. zweistündiger Workshop zur Ausstellung beinhaltet folgende Programmpunkte:

Begrüßung und Einleitung:
Überblick über die Entstehung des Projekts.
Herstellen historischer Zusammenhänge zu aktuellen Ereignissen und gesellschaftlichen Strömungen
.
Anleitung zum interaktiven Besichtigen der Ausstellung.
Besichtigung:

Die Besucher_innen werden aufgefordert, die Ausstellung nicht – wie in Museen üblich – in Stille zu besichtigen, sondern untereinander und mit uns in Austausch und Diskussion zu treten.
Fragen zu den Exponaten und Inhalten werden beantwortet
und aufkeimende Diskussionen werden begleitet.

Fragebögen:
Für die Auswertung erhalten alle einen anonymen Fragebogen, in dem gefragt wird, was besonders aufreibend, interessant und neu war, bzw. was bereits bekannt war oder selbst erlebt wurde.
Wir erfragen auch persönliche Befindlichkeiten, um konkrete Aussagen zur Wirkung der Bilder zu bekommen.
Moderierte Diskussion:
Zum Abschluss führen wir ein Gruppengespräch zu den Themen Verallgemeinerungen, Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Zivilcourage. Dabei wird Bezug zur jeweiligen Gruppe hergestellt, indem wir z.B. Persönliche Erfahrungen mit „Fremd sein“ und „Ausgegrenzt werden“ besprechen, offensichtliche Dynamiken und Spannungen (z.B. Mobbing in der Schulklasse) auf Inhalte der Ausstellung umlegen, oder die ethnische und /oder religiöse Vielfalt in der Gruppe thematisieren und positiv besetzen. Daran anknüpfend erarbeiten wir mit den Teilnehmer_innen Motivationen für Zivilcourage und mögliche konkrete Handlungen.

 

In den zahlreichen Rückmeldungen der Ausstellungs-Besucher_innen steckt der unmissverständliche Auftrag der Jugendlichen an die Erwachsenen:
Wir wollen nicht in einer von Fremdenfeindlichkeit geprägten Welt leben!

 

Schulen, Jugendeinrichtungen etc. in ganz Österreich können diese Ausstellung mit zugehörigen Workshops beziehen. Alle Infos hier!
Kontaktieren Sie uns einfach!

Tel.: 
    0699 1037 4901 - Ralf Müller, Dipl. Sozialarbeiter (FH) - Projektleiter ALLTAG-RASSISMUS